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22 Jun 2026

Merkur treibt den Export von Spielautomaten nach Nordamerika voran

Produktionshalle von Merkur Spielautomaten in Lübbecke mit modernen Walzenautomaten

Merkur, das ehemals als Gauselmann bekannte Unternehmen, hat nach der Übernahme von Gaming Arts im Jahr 2025 den Verkauf von Spielautomaten in die USA und nach Kanada deutlich gesteigert, während die Fertigung weiterhin in Lübbecke erfolgt und die Expansion gegen etablierte Anbieter wie Aristocrat, IGT sowie Light & Wonder gerichtet ist.

Die Verkaufszahlen für 2026 liegen zwischen 800 und 1000 Einheiten, doch das Unternehmen strebt innerhalb von drei Jahren ein jährliches Volumen von 5000 Maschinen an, um die Präsenz im nordamerikanischen Markt zu verbreitern und die Abhängigkeit von europäischen Absatzregionen zu verringern.

Übernahme und strategische Ausrichtung

Nach dem Erwerb des kleineren US-Unternehmens Gaming Arts im Jahr 2025 nutzt Merkur bestehende Vertriebskanäle, um Automaten direkt in den nordamerikanischen Markt einzuführen, wobei die Produktion in der deutschen Fertigungsstätte Lübbecke unverändert bleibt und die Qualitätsstandards aus Europa beibehalten werden.

Beobachter aus der Branche weisen darauf hin, dass diese Übernahme den Einstieg erleichtert hat, da lokale Kenntnisse über regulatorische Anforderungen und Kundenpräferenzen genutzt werden konnten, während die Maschinen selbst aus Deutschland geliefert werden.

Verkaufszahlen und Wachstumsziele

Im Jahr 2026 erfolgte der Absatz von 800 bis 1000 Automaten in die USA und nach Kanada, wobei die Lieferungen sowohl an Casinos als auch an andere Betreiber gerichtet waren, und das Unternehmen plant eine Steigerung auf 5000 Einheiten pro Jahr innerhalb von drei Jahren ab diesem Zeitpunkt.

Diese Ziele basieren auf der Erweiterung bestehender Partnerschaften und der Anpassung der Geräte an regionale Vorschriften, während die Produktion in Lübbecke weiter ausgebaut wird, um die erhöhte Nachfrage zu decken, und Marktanalysen aus Nordamerika die Grundlage für die Planung bilden.

Exportcontainer mit Merkur Spielautomaten auf dem Weg nach Nordamerika

Fertigung in Deutschland und Marktdifferenzierung

Alle Maschinen werden weiterhin in Lübbecke hergestellt, wo die Produktionskapazitäten angepasst werden, um die Exportmengen zu unterstützen, und technische Anpassungen für nordamerikanische Standards erfolgen, bevor die Geräte verschifft werden.

Das Unternehmen zielt darauf ab, sich von den dominanten US-Anbietern Aristocrat, IGT und Light & Wonder abzuheben, indem es europäische Technologie und Designs anbietet, die in regulierten Märkten wie verschiedenen Bundesstaaten der USA und kanadischen Provinzen zugelassen sind.

Marktentwicklung im Juni 2026

Im Juni 2026 berichten Branchenquellen von ersten Erfolgen bei der Integration der erworbenen Vertriebsstrukturen, wobei zusätzliche Aufträge aus Kanada und mehreren US-Bundesstaaten eingehen, und die Lieferketten aus Lübbecke stabilisiert werden, um die angestrebten Wachstumsraten zu erreichen.

Regulatorische Entwicklungen in Nordamerika, die von Stellen wie der Canadian Gaming Association überwacht werden, bieten Chancen für weitere Expansionen, während Merkur seine Position durch gezielte Anpassungen der Automaten festigt.

Wettbewerbssituation und langfristige Perspektiven

Die dominanten Player wie Aristocrat, IGT und Light & Wonder kontrollieren große Teile des Marktes, doch Merkur setzt auf Diversifikation durch höhere Exportvolumina und lokale Präsenz via der übernommenen Firma, um Anteile zu gewinnen.

Analysen von Forschungseinrichtungen wie dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung zeigen, dass solche grenzüberschreitenden Strategien in der Glücksspielbranche langfristig zur Stabilität beitragen können, wenn regulatorische Hürden erfolgreich gemeistert werden.

Schlussfolgerung

Die Expansion von Merkur nach Nordamerika basiert auf der 2025 erfolgten Übernahme, den Verkaufszahlen von 2026 und den klar definierten Zielen für die kommenden Jahre, wobei die Produktion in Lübbecke die Grundlage bildet und die Differenzierung gegenüber US-Wettbewerbern im Fokus steht.